Freitag, 11. März 2011

Bald ist Wochenende!

Die letzten Tagen haben wir vom Hotel aus gearbeitet. Wir sind nun kräftig dabei die Präsentation für nächsten Mittwoch vorzubereiten. D.h. eine Menge lesen und vor allen Dingen im Internet und Intranet suchen. Zwischendurch gehen wir immer mal irgendwo Essen, es kommen immer die mit, die gerade da sind. Unsere Inderinenn haben schon aufgegeben, Sie essen fast nur noch auf dem Zimmer. Sie haben sogar ihren eigenen Reiskocher mit und einen Menge Gewürze. Ich finde schön das sie sich zusammentun. Ich bin ja nicht so der Fan von indischem Essen und vesuche mich immer rauszureden. Gerstern abend waren wir in einem ganz exquisiten Restaurant, es gab da auch einiges an westliche Essen, wie Pizza, Salat, Risotto...
Das schöne an den chinesischen Restaurants ist, das es hier pivate Räume gibt und man meistens nicht in einem riesigen Raum mit 100 anderen Leuten ißt, also eine ganz gemütliche, private Atmosphäre. Was auch ganz anders ist, ist das hier kein Trinkgeld akzeptiert wird, d.h. es ist sogar gesetzlich verboten welches anzunehmen.
Gestern hatten wir auch ein Meeting mit dem General Manager von IBM Shijiazhuang und ein paar Mitarbeitern, es war sehr familiär, hier ein Bild davon:

Das Büro ist wirklich winzig, vielleicht 30 Arbeitsplätze:
Heute waren wir in einem islamischen Restaurant essen, direkt vor der Tür des Hotels. Das war total lecker! Und es gab sogar vegetarische Speisen. Ich hatte einen Gemüseteller mit Bohnen, Aubergine und Knoblauch. Ryan hatte Fleischspiese und war, wie man sieht ganz begeistert:

Das Essen ist hier wirklich super günstig für 3 Personen, inkl. Getränke haben wir 13 Euro bezahlt und wir hatten ne Menge! Gestern war ich das erste Mal joggen im Park, ich habe mir gedacht, wenn mich eh alle anstarren, dann kann ich auch joggen (das macht hier nämlich keiner), dann kommt es darauf auch nicht mehr an. Und es war auch ganz ok, man muß eben lernen das Starren zu ignorieren und sich auf andere Sachen zu konzentrieren. Obwohl ich hatte heute ne ganz nette Begegnung. Ein kleines Mädchen hat mich in der Masse entdeckt, mich mit großen Augen angestarrt und voller Begeisterung "WOW" gerufen, sie hat den Mund gar nicht mehr zu bekommen, total niedlich!
Morgen geht 7:00 los nach Taiyuan, unser erster Wochenedausflug, bin mal gespannt!

Mittwoch, 9. März 2011

Eine Unterrichtsstunde in HTML auf Chinesisch

Als wir am Dienstag vom Essen zurückkamen, hatten wir die Gelegenheit an einer Unterrichtsstunde in HTML teilzunehmen. Natürlich war diese komplett in Chinesisch. Das lustige daran ist, das ich trotzdem fast alles verstanden habe, da der Code ja in English gehalten ist und wir in einem relativen Anfängerkurs waren. Es ging um erstellen von Webseite mit HTML und da speziell um das Einfügen von Tabelle, Bildern und Links in verschiedenen Variationen. Dazu gab es einen riesigen Bildschirm, der am Laptop von Hajan (der Lehrerin) angeschlossen war. Sie wechselte dann immer zwischen Präsentation und Live Vorführung. Jeder der Stühle war besetzt und alle hatten ihren eigenen Laptop dabei. Ich muß sagen es war sehr anschaulich, ich hätte am liebsten auch gleich mitgemacht und rumgetestet. Hier ein Bild von der Klasse:


Danach haben wir noch den Inhalt unseres Projekts genauer spezifiziert. Grundsätzlich möchten die Schüler wissen, wie man einen Job bei IBM bekommt. Die Lehrer möchten gern das wir mit den Schülern über Vorträge in Kontakt treten. Wir haben vorgeschlagen einen Vortrag bis nächsten Mittwoch vorzubereiten und einen weiteren die Woche darauf.
Morgen werden wir dann unsere erste Tai Chi Stunde bekommen. Hajan hat dafür extra ihren Lehrer gewinnen können. Wir sind schon ganz gespannt!

Dienstag, 8. März 2011

Unser Kunde - School of Software - Normal University of Shijiazhuang

Wie gestern angekündigt heute mehr von unserem Kunden!
Gestern hatten wir am Nachmittag das erste Meeting mit allen Kunden unseres Teams. Wir arbeite in 2er Teams und haben somit 5 verschiedene Kunden. Unser Kunde ist die School of Software der Normal University of Shijiazhuang.
Zuerst haben sich die Kunden kurz vorgestellt, er war wirklich erstaunlich, das deren Englisch nicht sonderlich gut war, schließlich sind wir hier ja komplett ohne Übersetzer unterwegs, und wie sollen wir uns sonst verständigen?
Auf der anderen Seite bin ich ganz froh, das ihr Englisch nicht so gut ist, dann muß man sich nicht verstecken. Hajan (oder Hellen) ist unser direkter Kontakt, die unterrichtet hier HTML und Java und ist wirklich ein Engel, noch nie habe ich solche Gastfreundschaft und Begeisterung für uns erlebt!
Da wir hier überhaupt in Shijiazhuang extrem exotisch sind, ist es für Hajan eine besonders große Ehre das wir von IBM bei Ihnen unterstützen wollen. Sie sagte uns heute, daß jeder an der Uni sofort einen Job bei IBM annehmen würde (auch die Lehrer).
Heute früh sind wir zu Uni gelaufen, um eine bessere Orientierung zu bekommen, und wir haben es sofort auch ohne Plan gefunden, man muß dazu sagen, das die Uni ca. 8 km von unserem Hotel entfernt ist und wir hier mitten in eine 10 Mio Einwohnerstadt wohnen. Hajan konnte gar nicht glauben das wir wirklich gelaufen sind. Mittags wurden wir zum Essen eingeladen mit 6 Vertretern die Uni. Da Rajani und ich Vegetarier sind, wurde gleich ein vegetarisches Restaurant ausgesucht. Hajan rief mich extra vorher an, um zu fragen, ob es für uns in Ordnung wäre, wenn die vegetarischen Gerichte wie Fleisch aussehen würden. Das fanden wir sowas von süß!
Das Essen fand in einer Art buddhistischen Tempel statt (deswegen auch vegetarisch). Man wird in einen extra Raum geführt der nur der entsprechenden Gruppe zugeteilt ist, es ist somit ziemlich privat. Dann werden eine Menge Speisen geordert, die alle auf einer Art Drehtisch angeordnet werden, somit kann sich jeder die entsprechende Speise slbest herandrehen. Es wir selbstverständlich nur mit Stäbchen gegessen, für die Suppe gibt es noch einen extra Löffel. Bin ich froh das ich immer schön brav im chienesichen Restaurant in Deutschland geübt habe, hier muß ich alle CSC Mitglieder trainieren.
Hier zwei Bilder vom Restaurant:

Besonders schön war, das hier ein echtes chinesiches Teehaus angeschlossen war hier ein paar Bilder davon:

Morgen mehr davon wie der Tag weiterging, es ist jetzt schon wieder 00:30, und da heißt es Energie durch schlafen tanken!
Bis dahin!

Montag, 7. März 2011

Angekommen in Shijiazhuang

Gestern haben wir nach einer 4 stündigen Busfahrt Shijiazhung errreicht, unser Zuhause für die nächsten 4 Wochen. Grundsätzlich sieht es hier ganauso aus, wie in Beijing: viele Hochhäuser und viel Reklame, vielleicht nicht ganz so modern, aber noch deutlich moderner als erwartet. Unser Hotel (Motel 168) ist super gelegen, ganz nah an der Haupteinkaufsstraße. Dort gibt es alles, was man auch in Deutschland kaufen kann. Wir haben hier die 8. Etage ganz für uns alleine, da hier nur 10 Zimmer sind und der Meeting Raum. Hier ein Bild vom Ankommen:


Wir sind zusammen mit den Mitarbeitern von ABV (Lucy, Wendy und Edward) im  Bus gefahren. Das sind alles Chinesen, ihr wundert Euch jetzt bestimmt über die Namen. Was für uns auch ganz neu war, die Chinesen geben sich gern westliche Namen, wenn sie mit anderen Nationen zusammenarbeiten, damit das leichter zu merken ist.
Was uns in unserem Zimmer gleich aufgefallen ist, ist das wir keinen Schrank haben. Ich habe es gern alle meine Sachen auszupacken, erst dann fühle ich mich wirklich wohl, das war diesmal nicht so einfach, allerdings haben wir alle dann doch improvisiert (einige haben sich ganz viel Bügel gekauft und alles an der Gardinenstange aufgehangen. Besonders bei Felippo sieht das Klasse aus, aber er hat nicht erlaubt ein Foto zu schießen. Schade!
Heute früh sind wir auf gestanden uns es war wie die letzten Tage super Wetter! Immer nur Sonnenschein! Hier ein Foto aus dem 8. Stock unseres Hotels:
Die Leute, die ihr unten auf der Starße seht machen Gymnastik zur Musik. Das sieht total lustig aus und ist ganz normal für die Chinesen. Mitten auf der Straße, vor allen Leute eine Art Tanz aufzuführen. Ich habe auch ein Video gemacht, aber iregndwie kann ich das im moment nicht hochladen.
Das Frühstück war sehr chinesisch und ich konnte da nicht wirklich was für mich finden.Irgendwie kann ich nicht 3 mal täglich gedämpftes Gemüse mit Reis essen. Aber allen anderen geht es ähnlich, wir brauchen einfach Brot, wie z.B. Toast.
Danach haben wir unsere Präsentation für die Clients vorbereitet, jeder hatte 2 Slides. Morgen mehr dazu, da es jetzt schon fast 24:00 ist und ich morgen fit sein muß.
Viele Grüße!

Samstag, 5. März 2011

Peking (Beijing) Besichtigung

Heute haben wir beim Frühstück Ryan und Sarah kennengelernt und uns gleich für einen Trip zur verbotenen Stadt verabredet. Die U-Bahn hier ist wirklich der Renner! Super modern und sauber (da kann Frankfurt nicht mithalten), das hätte ich echt nicht erwartet. Alles drängt sich in die U-Bahn aber ohne viel Stress, es herrscht eher so ein Gemeinschaftsgefühl. Auf dem Platz des Himmlichen Friedens und in der verbotenen Stadt ist alles weiträumig abgesperrt und es gibt viele Sicherheitskontrollen, wie bei uns am Flughafen.



Was ziemlich lustig ist und was ich schon von Indien kenne, ist das viele Chinesen gern ein Foto mit uns haben wollen. Besonders mit mir, wahrscheinlich wegen der bloden Haare. Die sind aber alle sehr nett und freundlich und besonders fällt mir die Liebe zu ihren Kindern (besonders den Kleinen) auf!



Andere Touristen sind sehr selten, wahrscheinlich ist gerade nicht die richtige Jahreszeit. Die verbotene Stadt ist echt einen Ausflug wert, sie ist riesig und es gibt sogar einen wunderschönen Garten mit uralten Pinien und Zypressen.
Zurück ging es dann mit dem Taxi, was gar nicht so einfach zu bekommen war.
17:30 haben wir uns mit Lucy und Wendy von ABV getroffen, jetzt waren endlich alle 10 Teammitglieder dabei. Sie haben uns in ein schickes Restarant zum Essen ausgeführt und es gab 1000 verschiedene Sachen zum testen. Da aller Inderinnen in unserem Team Vegetarier sind (Gott sei Dank), auch ganz viel ohne Fleisch. Was ich nie gedacht hätte: Mir hat alles richtig gut geschmeckt!

Dann  ging es zurück ins Hotel, einige haben noch viel Schlaf nachzuholen. Bruno aus Brasilien war beispielsweise 24 h unterwegs.

Fazit heute: Super, von mir aus kanns so weitergehen, ein echt nettes Team, inkl. ABV!
Morgen gehts nach Sijiazhuang.
Bis bald!

Freitag, 4. März 2011

Mein erster Tag in China

Nach 17 Stunden unterwegs bin ich nun endlich angekommen. Im Flieger ab Dubai waren schon fast nur noch Chinesen unterwegs. Mein erster Eindruck ist sehr gut, sie sind neugierig, freundlich, hilfsbereit und haben sehr viel Handgepäck, aber irgendwie ist alles gut verstaut wurden. Das Einsteigen lief sehr schnell und kontorlliert ab, hätte nie gedacht, das wir pünktlich loskommen. Der Flughafen von Beijing ist super modern und sauber. Was für mich ein bischen befremdlich war, ist das am Flughafen eine Einrichtung ist, an der die Körpertemperatur der Einreisenden gemessen wird (das geschieht ganz automatisch beim Durchlaufen). Gott sei Dank, war bei mir alles in Ordnung. Das scheint eine Sicherheitsmaßnahme zur Eindämmung der Vogelgrippe zu sein.
Das Abholen vom Flughafen klappte super. Ich war die Erste unseres Teams im Hotel. Nach eine kurzen Dusche bin ich gleich zur Rezeption und habe die Zimmernummern der anderen erfragt, nun waren auch Radha und Rajani angekommen. Ich habe sie gleich mal angerufen und das erste Sehen war sehr herzlich!
Bei Rajani ist der Koffer nicht mitgekommen (so ein Mist), aber da das scheinbar in Indien öfter passiert, hatte Sie vorgesorgt und ein paar Sachen ins Handgepäck gepackt.
Danach sind wir zur ersten Erkundungstour aufgebrochen und haben versucht für Rajani eine Jacke zu kaufen (die ist leider im verschollenen Koffer), aber irgendwie spricht hier niemand wirklich englisch, somit haben wir einfach ein Restaurant gesucht. Da wir alle 3 Vegetarier sind und auch im Restaurant kein englisch gesprochen wird, haben wir uns mit Händen und Füssen durchgeschlagen und 3 ganz leckere Gerichte bekommen die wir uns dann geteilt haben. Hier ein paar Fotos davon:


 Meine 2 Kolleginnen haben erstmal kräftig nachgewürzt und die gesamte Chilipaste leer gemacht, wie das eben in Indien so üblich ist.
Alles in Allem: Ein total schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken und wirklich netten Leuten!
Jetzt bin ich todmüde und falle mal schnell ins Bett. Bis morgen!  

Mittwoch, 2. März 2011

Morgen gehts los

Endlich ist es soweit! Morgen gehts mit dem Flieger um 14:25 über Dubai nach Beijing. Ankommen werde ich dann um 14:45 Ortszeit, wir haben 7 Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland.
Ich bin noch mitten in den Vorbereitungen, hoffentlich vergesse ich nichts!
Besonders freue ich mich auf unser Team, jetzt haben wir schon so oft telefoniert, gechattet und gemailt, da will man die anderen auch endlich mal treffen! Auch auf unseren Kunden und die Mitarbeiter von ABV bin ich schon total gespannt. Und dann ist da natürlich noch China! Ach, ich freu' mich!

Die Katze will scheinbar auch mit, sie hat es sich schon im Koffer bequem gemacht:


Das nächste Mal werde ich mich dann aus China melden! Bis dahin!